Artikel: Höhere Liefertreue mit einer Definition of Done


Im ProjektMagazin ist letzte Woche mein Artikel “Höhere Liefertreue mit einer Definition-of-Done” erschienen. Die Basis für diesen Artikel entstand bereits 2009 im Rahmen meines Workshops “Transition of the Definition-of-Done” für die XP 2010 Konferenz in Trondheim. Das Thema ist jedoch noch immer so aktuell, dass sich die Mühe für einen neuen, überarbeiteten Artikel gelohnt hat.

Die wesentlichen Aussagen und Inhalte des Artikels möchte ich Dir hier kurz vorstellen:

  • Die Definition of Done muss im Team entstehen, damit alle notwendigen Perspektiven auf den Zustand “fertig” einfließen können.
  • Ohne Definition of Done entsteht unerledigte Arbeit oder besser gesagt: sie häuft sich an. Gründe dafür sind zum Beispiel die individuelle Interpretation von “fertig”. Eine typische Entwicklerantwort lautet: “Auf meiner Maschine funktioniert es.” Ein weiteres Symptom ist “aus den Augen, aus dem Sinn”. Wenn unerledigte Arbeit weitergegeben werden kann, dann ist das Team nicht mehr für die Fertigstellung verantwortlich. Arbeit bleibt liegen, wird immer mehr und am Ende kommt die böse Erkenntnis, dass das Feature oder das Projekt gar nicht geliefert werden kann.
  • Alle Rollen im agilen Team sind für die Definition of Done verantwortlich. Product Owner müssen wissen, was ein fertiges Produkt für sie bedeutet. Ein Teammitglied möchte die Sicherheit haben, dass ein Feature nach der Entwicklung nicht noch einmal mit unerledigten Aufgaben zurückkommt. Scrum Master nutzen die Definition of Done dazu, das eigene Team herauszufordern und nicht irgendwelche Abkürzungen zu versuchen.
  • Die Definition of Done muss transparent und sichtbar sein. Ein verstecktes, elektronisches Dokument hilft dem Team nicht weiter.
  • Die Anwendung der Definition of Done benötigt Konsequenz! Halbfertig gibt es nicht.
  • Skalierte Umgebungen mit mehreren Teams können eine übergreifende Definition of Done nutzen, um die notwendigen, gemeinsamen Rahmenbedingungen miteinander zu definieren.

Der Artikel ist für Abonnenten des ProjektMagazins kostenlos verfügbar, andernfalls kann er dort kostenpflichtig heruntergeladen werden.

Als Autor darf ich jedem Interessenten jedoch ein einmaliges Angebot machen, das er/sie nicht ablehnen kann. Schreib mir einfach eine Email an marc.bless@agilecoach.de mit der Bitte um Zusendung des Artikels und Du bekommst umgehend ein PDF zurück.


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